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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 9. Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über kosmetische Dienstleistungen — insbesondere Wimpernverlängerungen, Auffüllungen, Wimpernlifting, Färben und verwandte Behandlungen — zwischen Regina Hibert, handelnd unter „Exclusiv Institut für Schönheit", Hochbergstraße 33, 88456 Ingoldingen (nachfolgend „Anbieterin") und der Kundin (nachfolgend „Kundin").

(2) Abweichende Bedingungen der Kundin werden nicht anerkannt, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(3) Die Leistungen richten sich ausschließlich an Verbraucherinnen im Sinne des § 13 BGB.

§ 2 Vertragsschluss und Terminvereinbarung

(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Terminanfrage.

(2) Ein Vertrag kommt zustande, wenn die Anbieterin einen Termin verbindlich bestätigt (z. B. per WhatsApp, E-Mail, Telefon oder bei persönlicher Vereinbarung im Studio) und die Kundin diesen annimmt.

(3) Vor der ersten Behandlung erfolgt eine Beratung. Die Anbieterin ist berechtigt, Behandlungen abzulehnen, wenn gesundheitliche Risiken bestehen (z. B. Allergien, Augenentzündungen, Schwangerschaft in Abstimmung mit Ärztin/Arzt).

§ 3 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Terminbestätigung auf der Website oder im Studio ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich als Endpreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese ausgewiesen wird.

(2) Die Zahlung ist unmittelbar nach Erbringung der Leistung im Studio fällig. Zahlungsmittel: Barzahlung, EC-Karte oder andere im Studio angebotene Zahlungsarten.

(3) Gutscheine sind innerhalb der auf dem Gutschein angegebenen Frist einlösbar. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.

§ 4 Durchführung der Behandlung und Mitwirkungspflichten

(1) Die Kundin ist verpflichtet, vor der Behandlung vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu Vorerkrankungen, Allergien, Medikamenteneinnahme und laufenden Augenbehandlungen zu machen.

(2) Die Kundin hat die vor und nach der Behandlung mitgeteilten Pflegehinweise einzuhalten. Insbesondere ist in den ersten 24 Stunden nach der Wimpernverlängerung das Kontaktieren mit Wasser, Dampf und ölhaltigen Produkten im Augenbereich zu vermeiden, sofern nicht anders mitgeteilt.

(3) Beeinträchtigt die Kundin das Behandlungsergebnis durch unsachgemäße Pflege oder Nichtbefolgen von Hinweisen, besteht kein Anspruch auf Nachbesserung oder Erstattung.

§ 5 Haltbarkeit und Nachbehandlung (Auffüllen)

(1) Die Haltbarkeit von Wimpernverlängerungen hängt vom individuellen Wimpernzyklus, der Pflege und Lebensstil der Kundin ab. Eine bestimmte Haltedauer kann nicht garantiert werden.

(2) Für ein dauerhaft optisch ansprechendes Ergebnis empfiehlt die Anbieterin ein regelmäßiges Auffüllen im Abstand von ca. 2–3 Wochen. Auffüllpreise gelten bei ausreichend verbliebenen Extensions gemäß der aktuellen Preisliste.

§ 6 Terminabsagen und Ausfallhonorar

(1) Termine sind verbindlich. Die Kundin kann einen Termin bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Zeitpunkt kostenfrei absagen oder verschieben (per WhatsApp, Telefon oder E-Mail).

(2) Erfolgt eine Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder erscheint die Kundin ohne Absage nicht (No-Show), ist die Anbieterin berechtigt, eine Ausfallpauschale in Höhe von 50 % des vereinbarten Behandlungspreises zu berechnen. Dem steht der Nachweis eines höheren Schadens frei; die Kundin kann den Nachweis eines geringeren Schadens führen.

(3) Bei verspätetem Erscheinen kann die Behandlungszeit verkürzt werden; der volle Preis bleibt bestehen, sofern die Leistung im verbleibenden Zeitrahmen noch sinnvoll erbracht werden kann.

§ 7 Gewährleistung und Reklamationen

(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Offensichtliche Mängel sind unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 48 Stunden nach der Behandlung, mitzuteilen.

(2) Bei berechtigten Reklamationen ist die Anbieterin berechtigt, zunächst nachzubessern (z. B. Korrektur einzelner Extensions). Schlägt die Nachbesserung fehl oder ist unzumutbar, kann die Kundin nach den gesetzlichen Vorschriften Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.

(3) Ein Anspruch besteht nicht bei normaler natürlicher Ausfallrate von Extensions im Rahmen des Wimpernzyklus oder bei unsachgemäßer Pflege durch die Kundin.

§ 8 Haftung

(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht.

(3) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfinnen der Anbieterin.

(4) Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Folgeschäden ist — außer in den Fällen des Abs. 1 — ausgeschlossen.

§ 9 Widerrufsrecht bei Dienstleistungen

(1) Verbraucherinnen haben bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein Widerrufsrecht. Bei Dienstleistungen im Bereich Körperpflege kann das Widerrufsrecht erlöschen, wenn die Anbieterin die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem die Kundin dazu ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig bestätigt hat, dass sie ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).

(2) Terminvereinbarungen, die persönlich im Studio oder nach vorheriger individueller Kommunikation zustande kommen, sind in der Regel kein Fernabsatz im Sinne des § 312g BGB.

§ 10 Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist die Kundin Kauffrau, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten der Sitz der Anbieterin. Für Verbraucherinnen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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